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 Eo Vito vom Allerspring

*07/2018

 

Daps nati vom Allerspring

*06/2016

 

 

Calida vox vom Allerspring

*06/2015

 

 Bella Uni genita vom Allerspring

 *08/2014

 

 

    Aix jocari vom Allerspring        *04/2012

 
 

 

Der Hund braucht sein Hundeleben. 

Er will zwar keine Flöhe haben, 

aber die Möglichkeit sie zu bekommen. 

Robert Lempke

 

 Der Gesundheitsaspekt ist aufgrund der bestehenden Untersuchungsmöglichkeiten aus der verantwortungsvollen Hundezucht nicht wegzudenken.

Es wird dadurch Risikominimierung erreicht - nicht mehr und nicht weniger, denn auch zur Zeit ist es unmöglich auf diesem Gebiet komplett alles ausschließen zu können.

Sei es, da zur Zeit noch keine Möglichkeit der Testung existiert oder diese Art der Erbkrankheit äußert selten auftaucht (ähnlich bei uns Menschen).

Desweiteren existiert für das Auftreten von Krankheiten beim Lebewesen ein wichtiger Basisaspekt ... die Lebensweise, die kombiniert mit den vorliegenden erblichen Belastungen letztendlich zum tatsächlichen Ergebnis beiträgt.

 

  Epigenetisch als eine sich auf die Psyche der Welpen positiv auswirkende Eigenschaft des Muttertieres 

 

 

 Hündin  "Daps nati vom Allerspring"

 

HD A1/A1 

ED 0/0 

OCD frei (Schultergelenk -keine Veränderungen) 

Vollzahniges Scherengebiss 

braun,trägt gelb bbEeDD   

kein Dilutes (aufhellendes) Gen 

55cm

 

Zuchtzulassung IRV Jan. 2018 und seit Dezember ´18

Zuchtkörung lebenslang erhalten 08/19

mit bestandener Wesenstestung

 

animiertes-hund-bild-0112 ( N/N bedeutet frei, keine erbliche Weitergabe möglich)animiertes-hund-bild-0112

 

  

genetische Untersuchungen  - ihre Welpen können nicht daran erkranken!

 

PRA N/N 

Cystinurie N/N

DM N/N 

CNM N/N 

HNPK N/N 

NAC N/N 

RD/OSD frei

EIC N/N    

Elliptozytose N/N

CMS N/N

HUU N/N
XLMTM N/N

PK N/N

SD2 N/N

 

 

Weitere Erklärungen zu den heute zu testenden Erbkrankheiten

des Labrador Retrievers: 

 

 Adipositas  ist ein krankhafter Zustand, der durch eine übermäßige Ansammlung von Körperfett gekennzeichnet ist. 

Erbliche Veranlagung: Grundumsatz und Futterverwertung eines Hundes sind genetisch festgelegt. Über die genetischen Faktoren, die zu Adipositas beim Hund führen, ist noch wenig bekannt. 
 

Die sogenannte Alexander-Krankheit ist eine tödliche neurodegenerative Erkrankung beim Menschen, die durch eine Astrozytenfunktionsstörung gekennzeichnet ist. Die  Alexander-Krankheit wird meist durch eine Mutation des Intermediärfilament-Proteins GFAP (glial fibrillary acid protein) verursacht. Eine vergleichbare Erkrankung konnte bei einem Labrador Retriever beobachtet werden. Der Hund entwickelte eine progressiv verlaufende Tetraparese mit einer spastischen Haltung der vorderen Gliedmaßen und einem abgeflachten Brustkorb. Später wurden beim Hund myoklonische Zuckungen in der Kopf- und Halsregion, fehlende Patellarreflexe, Schwäche an allen vier Gliedmaßen und ein milder genereller Muskelschwund sichtbar. Der Welpe wurde im Alter von 4,5 Monaten euthanasiert.

 

Achromatopsie ACHM  ist eine Erkrankung, bei der die für das Farbsehen verantwortlichen Zapfenzellen der Retina nicht richtig gebildet werden. Diese Zellen sind für das Sehen bei hellem Tageslicht wichtig, weshalb die Krankheit auch „Tagblindheit“ genannt wird. Erste Symptome zeigen betroffene Hunde bereits mit 8-10 Wochen. Beim Labrador wird eine zweite Form der Achromatopsie (ACHM?Typ 2) vermutet, die derzeit noch Gegenstand wissenschaftlicher Forschung ist. Der Zusammenhang mit ACHM?Typ 1 ist noch nicht geklärt.

 

Die Symptome des Myasthenen Syndroms  sind insbesondere eine generalisierte Muskelschwäche, vor allem nach Stress oder Aufregung. Diese zeigt sich bereits ab einem Alter von zwei Wochen. Die Bewegungsfähigkeit der Extremitäten ist stark eingeschränkt, auch das Tragen des eigenen Körpergewichts wird mit der Zeit erschwert.

 

Die Cystinurie  ist eine erbliche Stoffwechselerkrankung mit Transportstörung bestimmter Aminosäuren. Dies führt zur erhöhten Steinbildung und Ausscheidung über die Niere. Die Harnsteine, die die klinischen Symptome verursachen, treten schon im Alter von 4 – 6 Monaten auf.

 

Die canine degenerative Myelopathie (DM) ist eine schwere neurodegenerative Erkrankung mit spätem Beginn ungefähr ab dem 8. Lebensjahr. Die Erkrankung ist durch eine Degeneration dder Nerven im Brust- und Lendenteil des Rückenmarks gekennzeichnet, was eine progressive Ataxie und Parese verursacht. Man beobachtet die ersten klinischen Anzeichen in der Hinterhand im Form von unkoordinierten Bewegungen, einer gestörten Eigenwahrnehmung und gestörter Reflexe. Wenn die Erkrankung weiter fortschreitet, weitet sie sich auf die vorderen Gliedmaßen aus. Als Risikofaktor für die Entwicklung einer DM wurde eine Mutation im Exon 2 des SOD1-Gens bei vielen Rassen nachgewiesen. Bei Berner Sennenhunden gibt es zusätzlich eine Mutation im Exon 1 dieses Gens, die ebenfalls mit der DM in Zusammenhang steht.

 

Die zentronukleäre Myopathie (CNM)  ist eine Erkrankung, bei der sich die Muskeln des Hundes nicht richtig entwickeln. Betroffene Hunde zeigen fehlende Sehnenreflexe sowie geringere Gewichtszunahme als ihre Altersgenossen (mit 4 Wochen). Im weiteren Verlauf der Erkrankung (ab ca. 12 bis 20 Wochen) treten Muskelschwäche, abnormale Haltung, unbeholfener Gang und Schwierigkeiten bei der Nahrungsaufnahme auf.

 

Der Exercise Induced Collapse (EIC)  ist eine neuromuskuläre Erkrankung, die beim Labrador Retriever und eng verwandten Rassen auftritt. Erkrankte Hunde entwickeln schon nach 5 – 15 Minuten Anstrengung (z. B. beim Training oder bei starkem Stress) eine Muskelschwäche und kollabieren. Bei den meisten Hunden ist vor allem die Hinterhand betroffen, bei manchen setzt sich die Schwäche auch bis zu den Vorderläufen fort und führt somit zum Festliegen. Während eines Kollaps sind die Hunde meistens bei Bewusstsein, je nach Schweregrad der Erkrankung kann es aber auch vorkommen, dass sie desorientiert oder vorübergehend bewusstlos sind.

 

Die Nasale Parakeratose (HNPK)  führt zur Austrocknung der Hundenase. Vor allem auf der oberen Seite (dorsaler Nasenspiegel) bildet sich eine trockene, borkige Hautschicht, die mit der Nase verbunden ist und sich nicht ablösen lässt. Es können sich Risse bilden, die sekundäre Infektionen durch Bakterien nach sich ziehen.

 

Die Hyperurikosurie und Hyperurikämie (SLC)  ist eine von Geburt an auftretende Veränderung im Purinstoffwechsel. Der Gehalt an Harnsäure ist im Plasma wie im Harn um das 2- bis 4-fache höher als bei gesunden Hunden (Hyperurikämie). Es kommt zur Bildung von Blasensteinen, die häufig operativ entfernt werden müssen. Betroffene Hunde sollten vorbeugend eine purinarme Diät erhalten, außerdem muss auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden.

 

Makrothrombozytopenie (MTC)  ist eine erbliche Störung der Bildung von Blutplättchen (Thrombozyten), die wichtiger Baustein der Blutgerinnung sind. Betroffene Hunde haben zu wenig Blutplättchen, neigen aber nicht zu Blutungen. Es besteht die Gefahr der Fehlbehandlung, da eine Verringerung der Thrombozytenanzahl auch durch Infektionen, Medikamente oder Immunreaktionen ausgelöst werden kann. Da die Gabe von Antibiotika oder Steroiden bei der erblichen Makrothrombozytopenie kontraindiziert ist, sollte der Gentest als wichtiges Mittel zur Differenzialdiagnose eingesetzt werden.

 

 

Die Maligne Hyperthermie (MH)  ist eine vererbte Fehlfunktion des Skelettmuskels die sich nach Gabe von Muskelrelaxantien oder flüchtigen Betäubungsmitteln entwickelt. Die Hunde leiden nach der Gabe dieser Medikamente unter Tachykardie, Hyperthermie und erhöhter CO2-Produktion.

 

Myotonia congenita (MC)  ist eine Krankheit, die die Skelettmuskulatur betrifft. Verursacht wird sie von einer Genmutation, die die Funktion der Chlorid-Kanäle beeinflusst. Symptome der Krankheit sind vor allem ein steifer, staksiger Gang, Schwierigkeiten beim Schlucken und übermäßiges Speicheln beobachtet. Alle betroffenen Zwergschnauzer zeigten eine abnorme Bezahnung und einen Überbiß, in manchen Fällen auch abnormes Bellen.

 

Narkolepsie (NAC)  ist eine neurologische Erkrankung, die sich durch Tagesschläfrigkeit mit einem unwiderstehlichen Schlafdrang zu völlig falschen Zeiten auszeichnet. Das Tier leidet unter Schlafattacken, Kataplexie und Schlaflähmung, welche teilweise dem REM-Schlaf ähnelt.
 
Die progressive Retinaatrophie (PRA)  ist eine Augenerkrankung, die zu einer Degeneration der Netzhaut (Retina) zur Erblindung führt. Bei der prcd-PRA verlieren zuerst die Stäbchenzellen ihre normale Funktion, dies führt zu fortschreitender Nachtblindheit und einem Verlust der Anpassung des Sehvermögens. Im späteren Stadium werden auch die Zapfenzellen zerstört, so dass es schließlich zur völligen Erblindung des Hundes kommt. Die klinischen Symptome treten in der Regel schon in der frühen Jugend auf, in den verschieden Hunderassen allerdings zu unterschiedlichen Zeitpunkten.
 
Aufgrund der fehlenden Pyruvatkinase (PK)  ist die Glykolyse in den Erythrozyten beeinträchtigt. Dadurch bedingt kommt es zur schweren chronischen, regenerativen hämolytischen Anämie und Retikulozytose. Klinische Symptome der Erkrankung sind allgemeiner Schwächezustand und eine vergrößerte Milz.
 
Die retinale Dysplasie (RD)  oder retinale Falten sind eine relativ häufige klinische Beobachtung bei vielen Hunderassen, die per se keine Zuchteinschränkung bedeutet. Beim Labrador jedoch kann die retinale Dysplasie mit einem ernsthaften Syndrom, der Okulo-Skeletalen-Dysplasie, kurz OSD, verknüpft sein. OSD geht einher mit Skelettmissbildungen, verkürzten Gliedmaßen (Zwergwuchs), sowie frühzeitiger Erblindung.
 
 

 

Die X-chromosomale myotubuläre Myopathie (XL-MTM)  ist eine Erkrankung, bei der die gesamte Skelettmuskulatur betroffen ist. Anzeichen für diese Erkrankung sind bereits ab Geburt erkennbar. Symptome sind eine starke Muskelhypotonie, Muskelatrophie sowie eine fortschreitende Schwächung der Hinterläufe. Begleitet wird dies durch eine beeinträchtigte Atmung, die letztendlich zum Erstickungstod führen kann.
 
Die Skeletale Dysplasie 2 (SD2)  führt zu einem frühzeitigen Stillstand des Knochenwachstums der langen Röhrenknochen. Anders als bei anderen Formen des Zwergenwuchses entstehen so „disproportionierte“ Hunde. Diese erkennt man an verkürzten Vordergliedmaßen und überbauter Hinterhand, bei unveränderter Rumpflänge und -tiefe.